Nisthilfen für Wildbienen
Eine selbstgebaute Nisthilfe (Quelle: eigenes Foto)Wer über einen längeren Zeitraum Bienen hält, wird bemerken, dass der Wildbienenbestand um einiges anwächst. Man kann Wildbienen aber auch so in seinen Garten locken, zum Beispiel indem man eine Nisthilfe für sie baut. Das kann ein Ast mit einigen Löchern, aber auch ein aufwendiges Wildbienenhaus sein. Hier soll eine Möglichkeit vorgestellt werden, die wenig Aufwand kostet, aber trotzdem sehr viel Freude macht.
So wird's gemacht:
Man braucht: Einen Holzklotz (wie auf dem Bild), zwei kleine Holzbretter für das Dach, Nägel, verschieden dünne Bohrer (ca. 1 mm bis 4 mm Durchmesser), evtl. dünne Glasröhrchen (Durchmesser ungefähr so groß wie die Löcher), etwas Zeit und Freude an der Natur
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Löcher in den Holzklotz bohren. Wichtig: Nicht größer als 4 mm, sonst werden die Löcher nicht mehr angenommen!
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Die beiden Holzbretter werden oben auf die Behausung genagelt, sie sollten ein gutes Stück über den Rand hinausragen, dann haben die Wildbienen ein Dach, was sie vor Regen schützt.
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Wenn man Glasröhrchen hat, kann man diese in die Löcher stecken. So ist es möglich die Röhrchen herauszuziehen und ganz in Ruhe die Brut zu betrachten, ohne dass man die Tiere groß stört. Wildbienen eignen sich vortrefflich zum Beobachten, da sie sehr friedliche Tiere sind.
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Die Nisthilfe wird an einem, ruhigen und geschützten Ort aufgestellt.
Es gibt verschiedene Behausungen für Wildbienen (Quelle: luxnatur.lu)
Text: Johannes Wüllenweber
Bees forever


