Schwänzel- und Rundtanz
Der österreichische Verhaltensforscher Karl von Frisch (Bild rechts) war der erste, der sich um das Jahr 1920 mit der Tanzsprache der Bienen beschäftigte. Er fand heraus, dass es zwei Arten der Bienentänze gibt: Schwänzel- und Rundtanz.
Doch erst 20 Jahre später schaffte er es durch ausgeklügelte Versuche ihre faszinierende Funktion zu ergründen: Durch die Tänze können Arbeiterbienen ihren Artgenossen die genaue Lage von Futterquellen, sowie Ergiebigkeit und Futterart genau mitteilen. Je nach Entfernung der Stelle haben die Bienen zwei unterschiedliche Tänze entwickelt.
Der Rundtanz
Der Rundtanz wird bei Futterquellen angewendet, die nicht weiter als 100m vom Stock entfernt sind. Die Biene tanzt im Kreis, während sich andere Bienen anschließen. Die Mittänzer nehmen mit ihren Fühlern den spezifischen Duft der Futterquelle war, da dieser im Pelz der Tanzbiene haftet. Je ergiebiger die Trachtquelle, desto länger tanzt die Biene. Nach dem Tanz fliegen die Sammlerinnen aus und suchen in einem Radius von 100m die Umgebung nach der Futterquelle ab. Da sie den Duft kennen, sind sie in der Lage, die Stelle genau zu identifizieren.
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